RTA-Jubiläum 2025
- 18. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Freitag, 25.7.25
Heute beginnt unsere Reise nach Schönstatt. In Basel treffen wir uns, zusammen sind wir neun aus der Schweiz. Im Zug wird viel erzählt und geredet. Von Koblenz nach Marienland, unserer Unterkunft, sind wir mit zwei Taxis unterwegs. Dann ist einchecken und Zimmer beziehen dran. Am Nachmittag bekamen wir eine Tasche mit verschiedenen Merges mit dem Logo des Jubiläums drauf. Dann ging es in die schön dekorierte Aula, unter der Anbetungskirche, los. Für alle gab es Übersetzungsgeräte, die wir immer wieder brauchen konnten. Unglaublich, wie gut alles organisiert wurde. Zusammen mit 700 jungen Frauen aus 22 Ländern sahen wir in die Vergangenheit. Ein Theater zur Geschichte der RTA-Krone, ein Interview zur lebendigen Krone der Generation 2000 und die hl. Messe haben uns schon in die Schönstatt-Atmosphäre gezogen. Das Abendessen verbrachten wir gemütlich auf Picknickdecken vor der Unterkunft. Am Abend wurde das Wichteln aufgelöst, also für welches Land man gebetet hat. Dieses hat sich dann mit etwas Typischem vorgestellt. Es gab traditionelle Tänze, Bilder, deren Sprache und mehr. Wir haben unser Vorstellungsvideo gezeigt und dann typisch schweizerische Schokolade verteilt. Bereits an diesem ersten Tag wurde es spät, bis wir nach Marienland kamen.
Samstag, 26.7.25
Unsere Schweizergruppe durfte heute das Morgengebet übernehmen, danach gab es eine Diskussion und Impulse zur lebendigen Krone, diese waren sehr schönstättisch und tief. Das Ganze reflektierten wir verschiedenen Sprachgruppen. Nach dem Mittagessen im Tal durften wir Schweizer das Urheiligtum für unsere MJF haben und Zeugen des Liebesbündnisses von Silja, Julia und Bernadette mit Maria sein. Unsere Schönstatt Jungs waren auch da und gemeinsam haben wir kräftig gesungen. Zum Feiern gingen wir dann Glace essen. Gemütlich liefen wir den Berg hinauf, mit einem kurzen Halt im Schönstatt Verlag, der extra für uns Überstunden machte. Zum Abendessen gab es Burger, wieder auf den Picknickdecken. Es blieb noch Zeit, um uns schön zu machen, denn schon bald Abendessen "Let’s Shine-Abend“, der Grosses in sich birgt. Zuerst gab es eine hl. Messe, eine kurze Anbetung und unsere Kerzen wurden mit dem Feuer, das beim Gründergrab brannte, angezündet. Als alle draussen waren, begann die Prozession zum Urheiligtum ins Tal. Unten angekommen entstand die legendäre RTA-Krone der Generation 2025. Es war sehr dunkel, nur das Leuchten unserer Kerzen und Herzen war zu sehen und spüren. Die letzte Strassenlampe wurde mit einem Karton und zwei Stecken via Autodach abgedunkelt. Das Foto wurde modern mit einer Drohne aufgenommen. Danach durfte aus jedem Land jemand ins Urheiligtum. So war die ganze Welt im Urheiligtum vertreten. Die kleine RTA-Krone wurde von Hand zu Hand weitergegeben, immer mit einem Gebet für das eigene Land. Draussen war eine grosse Leinwand aufgestellt, an der alles von drinnen mitverfolgt werden konnte. Ein historischer Moment und grosses Highlight ist die anschliessende Krönung gewesen. Die kleine RTA-Krone wurde in der Marienkrone befestigt, damit wir wieder Maria krönen konnten. Danach bekamen alle als Andenken eine kleine RTA-Krone als Anhänger. Es wurde gesungen und gejohlt, eine riesige Freude ging durch die Reihen. Müde aber glücklich gingen wir dann zu Bett.
Sonntag, 27.7.25
Nach dem Frühstück in der Unterkunft ging es mit dem Morgengebet in der Aula weiter. Es gab danach vier Zeugnisse zum Thema Lieben. Sehr schöne, offene und ehrlich, tiefe Aussagen haben die vier jungen Frauen gemacht. Dann ging das RTA-Jubiläum dem Ende zu. Wir durften das Ergebnis unserer lebendigen Krone 2025 betrachten, mit weiterem Jubel und Applaus. Wir schreiben noch einen Brief an die Generation 2050. Da es draussen regnete, machten wir das Abschlussgebet in der Aula. Auch das Mottolied wurde nochmals kräftig mitgesungen. Im Tal gab es ein königliches Mittagsmahl. Wir vin ser MJF Schweiz wurden beim Abwasch eingetragen. Singend und voller Freude haben wir bis um 15:00 Uhr abgetrocknet.
Am Nachmittag wurden wir in mehreren Autos von den Schwestern zum Mutterhaus gefahren, da gab es Kuchen. Danach haben die Novizinnen für uns Interviews gegeben. Danach ging es wieder ins Tal zum weiteren Programm. Jetzt war die Schönstattjugend wieder vereint, denn die Jungs sind zu uns aufs Festivalgelände gestossen. Zusammen feierten wir die hl. Messe in der Pilgerkirche. Auf der Urheiligtumswiese wurde noch viel geredet, einige haben es sich im Urheiligtum gemütlich gemacht. Da es so viele Leute waren, wurde das Abendessen gestaffelt gegessen. Am Abend haben nochmals alle Länder etwas vorgetragen. Von uns gab es in Edelweissstyle ‘es Burebüebli’. Danach trennten sich unsere Wege, denn einige fuhren in der Nacht mit dem Zug nach Rom ans Jugendfestival.
Die kulturelle Vielfalt, Schönheit und Verbundenheit von Schönstatt durften wir in diesen Tagen besonders spüren. Dieser historische Moment wird ein Erlebnis sein, welches wir nie vergessen werden.






































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