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Sommerlager Rickenbach SZ 2026

  • 13. Juli
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Juli



Montag, 13.07.2026


Heute Nachmittag reisten wir aus verschiedenen Regionen der Schweiz nach Rickenbach in unser Lagerhaus. Bei schönstem Wetter spielten wir Kennenlernspiele und lernten kurz darauf eine Flugbegleiterin kennen, welche uns erzählte, dass wir die ganze Woche mit ihr unterwegs sind und an verschiedene Orte fliegen. Die anfängliche Verwunderung wurde rasch zu Vorfreude und bald darauf sassen wir im Flieger nach Kalkutta (Indien). Unser erster Flug war ein grosses Erlebnis und die Begegnung mit Mutter Teresa danach war eindrücklich. Sie bat uns um Hilfe und nach einer Zvieri Stärkung machten wir uns an die Arbeit. Wir lernten Verletzte zu verarzten, Brunnen und Zelte zu bauen. Das leckere Linsendal stärkte uns und liess uns die indische Kultur kennenlernen. Am Abend stärkten wir unsere Gemeinschaft mit vielen lustigen Gruppenspielen. Die Schutzmanteltuchübergabe war der krönende Abschluss zu unserem gelungenen Tag.



Dienstag, 14.07.2026


Am nächsten Morgen flogen wir von Kalkutta ab nach Deutschland. Kaum angekommen, wartete Pater Kentenich auf uns, der Gründer von Schönstatt. In Form eines Postenlaufes haben wir in Gruppenstunden mehr über ihn erfahren und Schönstatt besser kennengelernt. Nachdem wir uns mit dem feinen Mittagessen, welches uns die Köchinnen zubereitet haben, gestärkt haben, spielten wir ein Geländespiel. Während dem Geländespiel versuchten wir alle Heiligtümer auf den verschiedenen Hügeln zu besuchen und dort Heiligtumsstempel für die Heiligtumspässe zu sammeln. Dabei kämpfte jede Gruppe um ihren Sieg. Anschliessend haben wir Rosenkränze geknüpft und Lesezeichen gestaltet, während es draussen gewitterte. Am Abend hatten die Jüngeren Mädchen einen Lottoabend und die Älteren einen sehr interessanten Diskussionsabend.



Mittwoch, 15.07.2026


Den Mittwochmorgen starteten wir früh morgens, um uns für die Wanderung vorzubereiten. Nachdem wir alles fertig gepackt haben, stiegen wir mit vollbepackten Rucksäcken ins Flugzeug und flogen nach Italien. Draussen erwartete uns Pier Giorgio Frassati. Er erzählte uns von seinen Wanderungen und davon, wie er auf dem Gipfel dem Himmel ein Stück näher ist. Wir machten uns auf in Richtung Gipfel und starteten mit einer tollen Busfahrt in den Tag. Auf der darauffolgenden Gondelifahrt konnten wir Gämsen beobachten und die Aussicht geniessen. Trotz dem regnerischen Wetter hatten wir eine tolle Wanderung in den Bergen. Im Lagerhaus angekommen machten wir uns frisch und durften in einer Gruppenstunde lernen, was es bedeutet, heilig zu leben. Den Abend liessen wir mit leckerem, italienischem Risotto, Schokoladenbananen und Lagerfeuerliedern ausklingen.



Donnerstag, 16.07.2026


Mit einer Sportturnier begannen wir voller Freude den heutigen Tag. Wir spielten Frisbee, Fussball und Brennball und hatten viel Spass. Am Mittag versammelten wir uns im Hausheiligtum, um den Engel des Herrn zu beten. Der leckere Pastaplausch in Italien war genau die Stärkung, welche wir nach dem Sportturnier brauchten. Am Nachmittag flogen wir mit unserer Flugbegleiterin Susanne von Italien nach Brasilien. Dieser Flug war nicht nur aufregend sondern hatte auch noch einige Nebenwirkungen, denn jetzt haben wir eine fünfstündige Zeitverschiebung, mit welcher wir uns zuerst arrangieren mussten. In Brasilien angekommen erwartete uns Joan Pozzobon, der Initiator der pilgernden Gottesmutter. Er erzählte uns, wie er Maria von Haus zu Haus trägt und viele Kilometer am Tag zurücklegt, um allen Maria näher zu bringen. In einem Geländespiel konnten wir zeigen, wie gut wir selber Maria in die Welt tragen können. Am Abend durften wir leckere, brasilianische Fajitas geniessen und unser Lagerandenken basteln.



Freitag, 17.07.2026


Am Freitagmorgen flogen wir mit unserem Flugzeug auf direktem Weg nach Krakau (Polen) an den Weltjugendtag. Wir durften Papst Johannes Paul II begegnen, welcher uns herzlich empfing. Strahlend, winkend und voller Freude uns zu sehen fährt er in seinem Papa Mobil zu unserem Lagerhaus. Unsere «Baby-Teilnehmerinnen» werden von ihm gesegnet. Mit seinem Segen erreicht unser Lager ein neues Level. In der Gruppenstunde konnten wir die Werktagsheiligkeit näher kennenlernen. Beim Geländespiel mussten die Gruppen als Diplomaten mithilfe ihrer Visa Buchstaben sammeln, ohne von den Polizisten gefangen zu werden. Zum Zmittag gehen wir ins Lagerhaus zurück und stärken uns für den Nachmittag. Der Nachmittag ist sehr vielfältig. Nach den Ämtli erfahren wir was die Beichte ist, und dürfen dieses Sakrament empfangen. Währenddessen feiern wir unser kleiner Weltjugendtag, wir essen Schokofrüchte, schiessen Büchsen, werden geschminkt, dürfen Radiobeiträge sprechen. Ein grosses Fest. Nach dem Znacht besuchen einige von uns die heilige Messe. Anschliessend machen wir eine Anbetung und gehen auf einen Fackellauf. Müde gehen wir ins Bett und freuen uns auf den nächsten Tag.




Samstag, 18.07.2026


Am Samstagmorgen wurden wir leider nicht von den Sonnenstrahlen geweckt, denn das Wetter liess zu wünschen übrig. Trotz der fehlenden Sonne begannen wir den Tag nach einem leckeren Zmorge mit den olympischen Wasserspielen. Wir duellierten uns im «Schnellrutschen», «Wassertransport» und Jägerball. Es war ein voller Erfolg. Aufkommender Regen beendete unsere Spiele und wir verkrochen uns ins gemütliche Haus. Vor dem Zmittag begegneten wir der kleinen Thérèse auf ihrem Weg zum Angelus. Sie erzählte uns von sich und wir beteten gemeinsam mit ihr den Angelus. Am Nachmittag machten wir uns hübsch für die anschliessende Freundschaftsbündnisfeier. Wir lackierten unsere Nägel, machten uns gegenseitig Frisuren und liessen uns massieren. In der berührenden und wundervollen Freundschaftsbündnisfeier durften einige Mädchen das Freundschaftsbündnis mit Maria schliessen und viele erneuern. Auch die Leiterinnen erneuerten mit Freude ihr Freundschafts- und Liebesbündnis. Nach einer kurzen Fotosession erwartete uns das ultraleckere Abendessen. Über Hamburger und Ofenfrites freute sich die ganze Lagergemeinschaft. Der krönende Abschluss des Tages war der Bunte Abend. Wir wurden von einer Fernsehmoderatorin durch die ganze Sendung begleitet und es war ein sehr gelungener und freudenreicher Abend. Im Hausheiligtum erwartete uns die kleine Thérèse. Sie lud uns ein mit ihr das Abendgebet zu beten und erklärte uns, dass es nicht wichtig ist, grosse Dinge zu tun, sondern die alltäglichen, kleinen Dinge mit grosser Liebe.


 

Sonntag, 19.07.2026


Bereits der letzte Lagertag war angebrochen und das ganze Haus war früh auf den Beinen, um alles aufzuräumen. Früh morgens flogen wir mit Susanne zurück in die Schweiz. Sie erzählte uns, dass sie selbst sehr inspiriert ist von den Heiligen und während unserer Reise lernen durfte, dass heilig zu sein nicht bedeutet, perfekt zu sein, sondern täglich wieder aufzustehen und mit Liebe die alltäglichen Aufgaben zu meistern und so Jesus immer ein Stückchen näher zu kommen. Wir lernen, dass wir auf unserem eigenen Weg der Heiligkeit unterwegs sein können. Am Vormittag spielten wir dann noch verschiedene lustige Spiele von «Tante Bese isch chrank» bis zu einem «Säuli-Rennen». Schon bald darauf liessen wir das leere und geputzte Lagerhaus hinter uns und machten uns auf den Weg nach Schwyz zur heiligen Messe, wo uns unsere Familien erwarteten. Nach einer gelungenen, erlebnis- und freudenreichen Woche durften wir in die verschiedenen Regionen der Schweiz nach Hause zurückkehren.



 
 
 

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